Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündung

Hausmittel Teebaumöl
Hausmittel Teebaumöl, wird aus dem australischen Teebaum gewonnen
Quelle: By Tangopaso (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Wohl kaum etwas macht den Alltag so lästig wie eine verstopfte Nase, durch die man nicht mehr frei atmen kann. Oft bringt jegliches Nasenputzen nichts und einem bleibt nur noch das Atmen durch den Mund übrig. Hintergrund für solche Atembeschwerden kann eine Nasennebenhöhlenentzündung sein, die allerdings mit altbekannten Hausfrauen-Tricks verschiedenster Art schnell in den Griff bekommen werden kann. Ob Knoblauch, Pfeffer oder Öl für Sie das richtige Mittel ist? – Finden Sie es durch diesen Artikel selbst heraus!

Symptome
Sie fühlen sich in Ihrer Atmung eingeschränkt, leiden eventuell unter Kopfschmerzen und empfinden ein mehr bis weniger starkes Druckgefühl, wenn Sie auf die Partien ober- und unterhalb Ihrer Augen drücken.
Ursachen
Die Ursache für eine Nasennebenhöhlen-Erkrankung liegt in durch Erkältungen oder Allergien gestautem Schleim, der nicht mehr in die Nase abgeleitet werden kann. Auch eine angeborene Verengung des schleimableitenden Kanals kann zu einer solchen Stauung führen. In diesem Schleim können sich Bakterien dann unglaublich schnell vermehren und so eine Entzündung hervorrufen.

Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündung

  1. Teebaumöl: Teebaumöl können Sie als Kompresse, zum Inhalieren oder in einer Aromatherapie verwenden. Für eine Kompresse geben Sie 5 Tropfen des Öls auf einen heißen und feuchten Waschlappen und legen diesen für etwa 5 Minuten auf Ihre Nase. Entscheiden Sie sich für die Variante zu inhalieren, geben Sie ebenfalls 5 Tropfen in eine Schüssel mit heißem Wasser und atmen für etwa 10 Minuten die Dämpfe ein, nachdem Sie Ihren Kopf und Oberkörper mit einem Handtuch bedeckt haben. Teebaumöl wirkt darüber hinaus auch in einer einfachen Duftlampe; erhöhen Sie die Dosis hier auf bis zu 8 Tropfen, um eine ausreichende durchblutungsfördernde Wirkung in Ihren Schleimhäuten zu erzielen.
  2. Gewürze: Integrieren Sie Knoblauch oder Meerrettich in Ihren Speiseplan; auch eine ordentliche Würze durch Cayennepfeffer lässt Ihre Schleimhäute abschwellen und erleichtert so das Abfließen des gestauten Schleims.
  3. Kamille: Inhalieren Sie mit Kamille, indem Sie 2 Esslöffel der Blüten zu 0,5 L Wasser geben und die Mischung aufkochen lassen. Atmen Sie die entstehenden Dämpfe für etwa 10 Minuten ein, indem Sie sich über die Schüssel beugen und Ihren Kopf und Oberkörper dabei mit einem Handtuch bedecken.
  4. Salz: Auch eine Inhalation einer Kochsalzlösung verschafft Abhilfe. Diese wird ebenso durchgeführt wie die unter Punkt 3 beschriebene Inhalation mit Kamille, nur dass Sie statt der Kamillenblüten ½ Esslöffel Kochsalz verwenden.

Homöopathische Mittel gegen Nasennebenhöhlenentzündung

  1. Bei der Bildung von Krusten in der Nase und gelblich-grünem Schnupfen: Kalium bichromicum D4 – 3-mal täglich jeweils 5 Tropfen.
  2. Können Sie jegliche Symptome einer entsprechenden Entzündung bei sich feststellen, so eignet sich ein quasi „Komplett-Paket“ gegen verstopfte Nasennebenhöhlen: Cinnabsin Tbl. DHU mit einer Dosierung von 1 Tablette stündlich bei extrem starken Beschwerden; ansonsten 3-mal täglich 1 – 2 Tabletten.
Zum Arzt wegen Nasennebenhöhlenentzündung
Suchen Sie den Rat eines Arztes auf, wenn Sie die Entzündung binnen 3 Tagen nicht selbst in den Griff bekommen, damit sie sich nicht weiter ausbreitet und eventuell größere Schäden verursacht. Ein Arzt kann außerdem entsprechende Therapien einleiten, wenn Sie unter einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung, einer sogenannten Sinusitis, leiden.
Besonderheiten
Nasenspray – für viele DAS Wundermittel schlechthin gegen eine verstopfte Nase. Und ja: Es hilft, jedoch nicht auf Dauer! Bedenken Sie, dass solche Sprays langfristig für eine Austrocknung somit für eine erhöhte Anfälligkeit Ihrer Schleimhäute sorgen.

Fazit
Generell gilt zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten wie der Nasennebenhöhlenentzündung immer: nicht rauchen, viel Bewegung an der frischen Luft und Vitamin C. Sollten Sie nun doch nicht verschont bleiben und erkranken, stehen Ihnen durch die hier vorgestellten Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündung nun eine Auswahl an Möglichkeiten zur Verfügung, um Ihre Erkrankung innerhalb kürzester Zeit selbst zu behandeln. Kommen Sie schnell wieder in den Genuss frischer Atemluft – welche Wohltat!

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